„Meine Vaterstadt ist Wolgast in Schwedisch Pommern, mein Vater ist Kaufmann, der vorzüglich viele Schiffe baut…“ – so gibt Philipp Otto Runge im Jahr 1801 aufrichtig Auskunft gegenüber Johann Wolfgang von Goethe, mit dem er sich intensiv über die Farbenlehre austauschte.
Der 250. Geburtstag Philipp Otto Runges im Jahr 2027 bietet der Stadt Wolgast die historische Möglichkeit, vom Ruhm ihres bekanntesten Sohnes zu profitieren. Anders als in Hamburg und Dresden haben sich in Wolgast die authentischen Schauplätze seines Lebens erhalten, so etwa die Wohn- und Geschäftshäuser seines Vaters Daniel Nikolaus.
Geplant ist der „Rungesommer 2027“ von Juni bis Oktober 2027. Das überregional attraktive Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm wirkt identitätsstiftend für die Wolgaster Bevölkerung und entwickelt die Stadt zu einem Tourismusmagneten für Gäste aus dem In- und Ausland. Runge und Wolgast sollen ab 2027 für lange Zeit eine Einheit bilden, die Menschen aus nah und fern in die Stadt lockt und ihr touristisches Potenzial hebt.
Kern des „Rungesommers“ 2027 sind
- eine national ausstrahlende Vermarktung
- die Erneuerung der Dauerausstellung im Rungehaus
- zwei Sonderausstellungen mit Originalen im Stadtgeschichtlichen Museum
- öffentliche Veranstaltungen, Lichtkunst und Feste auf dem Runge-Festplatz, in denen lokale Vereine, Akteure und Unternehmen eine Bühne erhalten



